Manchmal begegnet man Menschen und merkt sofort: Das passt. Patricia und Bene habe ich auf der Hochzeitsmesse Kisses and Confetti 2024 kennengelernt, zwischen kleinen Messeständen, Probealben und diesem typischen Gewusel, das trotzdem immer nach Vorfreude klingt. Die beiden waren mir auf Anhieb sympathisch.
Als ich ankam, wurde ich von einem leicht nervösen Bräutigam begrüßt. Bene hatte alles im Blick und gleichzeitig war da dieses kleine Kribbeln, das man kurz vor etwas Großem einfach nicht wegdenken kann. Er zeigte mir den Rittersaal, in dem später gefeiert werden sollte, und den Platz der freien Trauung im Park. Während wir über das Gelände gingen, habe ich direkt angefangen, die Dekoration und all die liebevollen Details zu fotografieren. Das sind oft die Dinge, die man am Hochzeitstag nur im Vorbeigehen streift, die später aber wie kleine Erinnerungsschlüssel funktionieren. Das Wetter war definitiv auf unserer Seite. Ein perfekter Sommertag, klar, warm, freundlich.
Die freie Rednerin nahm mich kurz mit in den Ablauf und ich mag diesen Moment immer sehr, wenn aus Ankommen und Sortieren langsam dieses „Jetzt wird’s ernst“ wird.
Patricia und Bene hatten vor der Trauung etwas ganz Besonderes geplant: einen First Touch. Einen intimen Moment, in dem sie sich berühren, ohne sich zu sehen. Bene stand da, spürbar voller Vorfreude, und als Patricia seine Hand fand, ist etwas in ihm weicher geworden. Es waren wahnsinnig emotionale, sehr zarte Momente zwischen den beiden, die mich wirklich gerührt haben.
Genau solche Sekunden wollte ich nicht nur in Bildern festhalten, sondern auch in bewegten Aufnahmen. Für Patricia und Bene habe ich an diesem Tag neben der Fotoreportage auch gefilmt und ein kurzes Highlightvideo erstellt, weil manche Gefühle im Bewegtbild noch einmal anders nachklingen. Ein Blick, ein Zittern in den Händen, dieses kleine Auflachen zwischendurch. Dinge, die man in einem Video fast wieder spürt.
Die Traurede war perfekt auf die beiden zugeschnitten, persönlich und liebevoll, so dass man sich als Gast nicht berieselt fühlt, sondern wirklich mitgenommen wird. Und während vorne gesprochen wurde, passierte überall im Park das Leben. Ein Lächeln, das zu groß wird, um es zu verstecken, jemand wischt sich über die Wange, eine Hand findet ganz selbstverständlich eine andere. Der Gutshofpark ist dazu eine traumhafte Fotolocation mit so vielen Möglichkeiten und Perspektiven, ohne dass man dafür irgendetwas machen muss. Ich war wirklich im Fotografenhimmel.
Ein kleiner Tipp, wenn ihr euch bei der Trauung besonders viele echte Reaktionen wünscht: Sagt euren Gästen ruhig vorher, dass sie die Handys auch mal unten lassen dürfen. Gesichter ohne Displays davor wirken sofort näher und ihr seht später nicht nur, dass Menschen dabei waren, sondern wie sie euch erlebt haben.
Nach der Trauung zog ein vor Glück strahlendes Brautpaar durch die Gäste zurück Richtung Rittersaal. Es wurde gratuliert, nebenher lief der Sektempfang. Gläser klirrten leise, irgendwo ploppte ein Korken, und Patricia und Bene waren mittendrin und trotzdem ganz bei sich. Ich mochte, wie sie sich immer wieder kurz aneinander orientiert haben. Ein Blick, ein kleines Nicken, eine Hand am Rücken. So unspektakulär und genau deshalb so echt.
Danach haben wir ganz entspannt die Gruppenbilder gemacht und während die Gäste anschließend weiter genießen konnten, sind wir zum Paarshooting los. Nur einen kurzen Fußweg entfernt liegt ein wunderschöner privater See.
Plötzlich war da ein ganz anderes Tempo. Weniger Stimmen, weniger Programmpunkte, mehr Luft zwischen den Momenten. Das Licht lag weich auf dem Wasser und es war einer dieser Orte, an denen man automatisch leiser wird.
Patricia und Bene nutzten das Shooting, um noch einmal ihren Hochzeitstanz zu üben. Und genau da entstehen diese ungestellten Bilder, die ich so liebe. Ein Schritt, ein kleines Lachen, weil jemand kurz aus dem Takt gerät, Hände, die ihren Platz von selbst finden. Für das Highlightvideo war das ein ganz besonderer Teil des Tages, weil man in der Bewegung so viel von ihrer Verbindung sieht. Ich hätte die beiden dort noch ewig fotografieren und filmen können, einfach weil es so natürlich war. Aber irgendwann mussten wir zurück zur Location, weil der nächste Programmpunkt wartete.
Und während die beiden sich so richtig haben feiern lassen, bin ich glücklich und beseelt nach Hause gefahren.
Der Gutshof Rethmar in Sehnde ist für mich eine Hochzeitslocation, die sich gleichzeitig weitläufig und geborgen anfühlt. Für eine freie Trauung bietet der Gutshofpark so viele ruhige Ecken, dass echte Momente fast von selbst passieren. Nach dem Ja-Wort ist der Weg zum Sektempfang eine wunderschöne Brücke zwischen Trauung und Feier, bevor es später in den Rittersaal geht. Genau diese Übergänge liebe ich in der Fotoreportage und auch im kurzen Highlightvideo, weil man darin das Gefühl des Tages noch einmal in Bewegung erleben kann.
Ja, besonders. Der Gutshofpark bietet eine wunderschöne Kulisse für eine freie Trauung im Grünen und viele ruhige Ecken für intime, emotionale Momente.
Der Gutshof Rethmar ist leider keine Location, die man exklusiv nutzen kann.
Das Tagesgeschäft läuft im angrenzenden Hauptgebäude weiter und es können mehrere Hochzeitsfeiern parallel stattfinden.
Der Gutshof Rethmar bietet mehrere Räumlichkeiten für eure Hochzeitsfeier an.
Hier ist für fast jede Größenordnung was dabei.
Wenn Gäste während der Trauung die Handys weglassen, sieht man später viel mehr echte Emotionen. Es lohnt sich, das vorher einmal freundlich anzusprechen.